Programm Orgelkonzerte 2018-07-12T11:26:08+00:00

GRUBER & MOHR

(gruber and more)

Kulturfest im Franz X. Gruberbezirk (= Kirchenbezirk) Hallein

25. November bis 23. Dezember 2018

Orgelkonzerte in der Stadtpfarrkirche Hallein:

Sonntag // 25. November 2018 // 14:00 Uhr     

Hannfried Lucke

geb.1964 in Freiburg i. Br. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg, am Mozarteum Salzburg und am Conservatoire de musique in Genf. Er war Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und wurde mit dem „Premier Prix“ am Conservatoire de musique in Genf und dem Preis des österreichischen Kultusministers ausgezeichnet. Konzerte und Rundfunkaufnahmen führten ihn in die meisten Länder Europas, in die USA, nach Kanada, Japan, Hongkong und Australien. Er konzertierte an bedeutenden Orgeln und bei Festivals (u.a. Wiener Festwochen, Schleswig-Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Royal Festival Hall London, Festival d’Aix-en-Provence, St. Patrick’s Cathedral New York, Carmel Bach Festival, Tanglewood Music Festival, Suntory Hall Tokyo, Kyoto Concert Hall). Seine CD-Einspielungen bei Labels wie Thorofon, Mitra, Carus und Coviello wurden mehrfach international ausgezeichnet. 1997 wurde Lucke als Professor für Orgel an die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz berufen, im Jahr 2000 folgte er dem Ruf auf den Lehrstuhl der Universität Mozarteum Salzburg. Von 2016 bis 2017 lehrte er zusätzlich im Rahmen einer Vertretungsprofessur an der Hochschule für Musik Freiburg. Er ist Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Mozarteum Salzburg. Er hält regelmäßig Meisterkurse in Europa, den USA und Japan und ist Jurymitglied internationaler Orgelwettbewerbe.

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Sonntag // 2. Dezember 2018 // 16:00 Uhr        

Heidemarie BERLIZ, Violine

Christian IWAN, Orgel

Christian Iwan, geb. 1974; erster Orgelunterricht bei Franz Graf in Eisenstadt; Studium an der Wiener Musikuniversität; Orgel bei Wolfgang Capek, Herbert Tachezi und Guido Mayer; Klavier bei Christiane Karajev, Cembalo bei Wolfgang Glüxam, Studium der Kirchenmusik; Meisterkurse bei Ludger Lohmann und Michael Radulescu; Preisträger beim Orgelwettbewerb der ION Nürnberg 2004; 1. Preis beim 3. Internationalen Orgelwettbewerb in Erfurt 2005; 1999 bis 2009 Domorganist und Referent für Kirchenmusik in der Diözese Eisenstadt; seit 2009 Domorganist in Graz; Senior Lecturer für Generalbass und Orgelimprovisation an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Zusätzlich zu den vielfältigen Aufgaben in Liturgie und Konzert am Grazer Dom übt Christian Iwan eine rege internationale Konzerttätigkeit aus (z. B. Styriarte/Graz,  Wien/St. Stephan, ION Nürnberg, Arnstadt/Thüringer-Bach-Wochen, Paris/Notre Dame, International Bamboo Organ Festival/Las Pinas-Philippinen, Köln/Dom). Arbeiten für Fachzeitschriften sowie eine intensive Beschäftigung mit Fragen des Orgelbaus rundet seine Tätigkeit ab.

Heidemarie Berliz, gebürtige Steirerin; sie studierte Violine, Viola und Instrumentalpädagogik in Graz und Wien bei Christos Polyzoides, Barbara Gorzynska, Roswitha Randacher, Thomas Zehetmayr, Yair Kless und Matthias Maurer und absolvierte alle Diplomprüfungen mit ausgezeichnetem Erfolg; seit 1992 Konzertmeisterin des Josef Haydn Orchesters und Lehrerin für Violine und Viola an der Musikschule Bruck an der Mur; viele Jahre unterrichtete sie beim Sommerkurs Rondo Grazioso, seit 2006 auch Lehrpraxis an der Kunstuniversität Graz; Preisträgerin beim österreichischen Bundeswettbewerb Jugend Musiziert; besuchte Meisterkurse bei Igor Ozim, beim Schubert Quartett, Susanne Scholz und Hiro Kurosaki; Unterricht in Barockvioline bei Dario Luisi am Johann Josef Fux Konservatorium in Graz; 2001 Stipendium für einen zweisemestrigen Aufenthalt im international renommierten Banff Centre of the Arts in Kanada, wo sie mit David Takeno, Kolja Lessing und Edgar Meyer zusammenarbeitete und an der Universität Lethbridge als Gastdozentin wirkte; als Solistin u.a. mit den Neuen Wiener Solisten, dem Prager Kammerorchester beim Festival Grazer Frühling, der polnischen Filharmonie Byalistok und dem Grazer Kammerorchester Arco Musicale; sie konzertierte kammermusikalisch mit Kerstin Feltz, Robert Fischer, Christian Iwan, Rudolf Leopold, Ulrike Mattanovich, Matthias Maurer, Rita Melem, Claudia Micheletti, Heinz Moser, Thomas Platzgummer, Klaus Steinberger und Manfred Tausch; Konzertmeisteraufträge im Opernorchester der Grazer Musikhochschule, bei den Grazer Instrumentalisten und im Domorchester, beim Steirischen Kammerensemble, dem Salonorchester der Kammeroper Graz und dem Murauer Operettenorchester; Gründungsmitglied des Grazer Symphonischen Orchesters; sie konzertierte dort auch als Konzertmeisterin und Stimmführerin – aus diesem Orchester entstand „recreation –  Großes Orchester Graz“, mit welchem sie seit 2003 regelmäßig bei der Styriarte, im Ensemble Recreation Barock und seit 2014 im Styriarte Festspielorchester auftritt.

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Samstag // 8. Dezember 2018 // 19:00 Uhr        

Maurizio Salerno

Geboren in Mailand, erwarb er das Orgel- und das Kompositionsdiplom am Konservatorium in Mailand. Cembalo studierte er erfolgreich bei Ottavio Dantone am Turiner Konservatorium und in Lugano. Am Konservatorium in Rom erlangte er auch noch das Diplom für sakrale Musik. Er vertiefte sein Orgelspiel und sein Können an der „Schola Cantorum“ in Basel bei Jean-Claude Zehnder und studierte danach noch bei Andrea Marcon. Seine Konzerttätigkeit führte in nicht nur in viele Städte Italiens, sondern auch in viele Konzertsäle und Kirchen Europas sowie der USA, Südafrikas, Australiens und Rußlands.

Mit dem Violinisten Stefano Montanari gründete er das Ensemble „L`Estravagante“. Bekannt sind die Einspielungen von Buxtehude, Pachelbel, Vivaldi und Bach. Maurizio Salerno konzertierte auch mit vielen europäischen Orchestern, so zum Beispiel mit dem Mozarteumorchester unter Claudio Abbado. Er ist Titularorganist der Basilika di Santa Maria della Passione und unterrichtet Orgel und Komposition am Konservatorium di Darfo in der Provinz Brescia in der Lombardei.

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Sonntag // 9. Dezember 2018 // 16:00 Uhr        

Bettina Leitner, Orgel

Sebastian Skocic, Oboe

Bettina Leitner, geb. 1986; studierte zunächst Klavier an der Universität Mozarteum Salzburg; 2008 Bachelorprüfung mit Auszeichnung; 2007–2012 Studentin im Konzertfach Orgel bei Prof. Hannfried Lucke; 2012 Masterprüfung ebenfalls mit Auszeichnung; Workshops mit Anthony Spiri und Reinhard Goebel; mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs „Prima la Musica“; 2014 Preisträgerin der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg; intensive Konzerttätigkeit in Österreich; Einladungen u.a. nach Norwegen, Los Angeles, Prag, Regensburg, Rom (Petersdom), zur Orgelweihe in Skopje/Mazedonien als Vertreterin Österreichs sowie zur Bachwoche 2008 in Salzburg, zu Konzerten im Salzburger Dom und zu Konzerten der Internationalen Stiftung Mozarteum im Großen Saal des Mozarteums; 2002 Mitwirkung bei der Philip-Glass-Woche in Salzburg in Anwesenheit des Komponisten (open lesson und Konzert): arbeitet als gefragte Kammermusikpartnerin, wertvolle Erfahrungen in der Arbeit mit Igor Ozim, Heinrich Schiff, Wolfgang Boettcher, Alois Brandhofer, Dany Bonvin und Hans Gansch; Mitwirkung bei Aufführungen mit dem Tölzer Knabenchor, der Camerata Salzburg und den Wiener Philharmonikern; wiederholt als Solistin bei Uraufführungen von bedeutenden Komponisten unserer Zeit; seit 2010 unterrichtet sie an der Landesmusikschule Wels.

Sebastian Skocic, geb.  1988 in Wien; begann seinen Oboenunterricht mit zehn Jahren; Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Klaus Lienbacher; weitere Studien bei Prof. Harald Hörth; 2014 Abschluss mit Auszeichnung; Erasmusstudium bei Prof. Christian Wetzel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln; Meisterkurse bei Christoph Hartmann, Francoix Leleux, Günter Passin, Stefan Schilli; erste Orchestererfahrung als Mitglied des European Philharmonic Orchestra, des Wiener Jeunesse Orchesters sowie als Akademist der Orchester Akademie Ossiach; mehrfache Teilnahme an der Angela Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker; Bühnenmusiker bei den Salzburger Festspielen; rege Substitutentätigkeit in Orchestern wie dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, der Wiener Akademie, dem Wiener Concertverein, dem Bühnenorchester- und Orchester der Wiener Staatsoper sowie den Wiener Philharmonikern unter Dirigenten wie Pierre Boulez, Fabio Luisi, Daniele Gatti, Andris Nelsons, Adam Fischer, Kirill Petrenko, Franz Welser-Möst, Semyon Bychkov und Dennis Russel Davies – etwa im Rahmen der Wiener Festwochen, der Salzburger Festspiele, der Mozartwoche oder Wien Modern; kammermusikalische Auftritte u.a. mit dem Martinu Oboenquartett im Radio Kulturhaus im Rahmen der Philharmonischen Verführung oder dem Philharmonia Zyklus Mödling und mit Ensemble reconsil. Er ist Mitbegründer des Auria Chamber Orchestra mit dem Sitz in Mantua, Italien; eröffnete das TetrARTS Festival und spielte u.a. eine Erstaufführung von P.D. Peretti beim Zyklus Laudes Organi.

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Samstag // 15. Dezember 2018 // 19:00 Uhr        

Bernhard Prammer, Orgel

Thomas M. Schallaböck, historische Instrumente der Minnesänger

Bernhard Prammer, Studien an den Musikhochschulen in Wien und Linz,  Orgel bei August Humerund Alfred Mitterhofer, Cembalo bei Ton Koopman und Tini Mathot in Den Haag; Gast in verschiedenen Ensembles, z. B. bei Ars Antiqua Austria, Musica Antiqua Salzburg, beim Barockorchester „L’Arpa festante München“; Gründer des Barockensembles COLCANTO; Lehrer für Orgel und Cembalo am oberösterreichischen Landesmusikschulwerk; Tätigkeit als Referent bei Fortbildungsseminaren für Musikpädagogen; zahlreiche Kammermusik-Aufnahmen und CD- Produktionen sowie einige Orgelsolo-CDs; versteht sich selbst als „krea(k)tiver Kulturarbeiter“: Organisation vieler Kulturprojekte und Konzertreihen; Gründung der Konzertreihe „Originalklang Freistadt“ und „Orgelpunkt12“; seit 2007 Kustodiat und Organistenstelle an der Brucknerorgel im Alten Dom zu Linz; Kurator der Orgelkonzerte an dieser Kirche; vom Brucknerbund für Oberösterreich als Hauptverantwortlicher beauftragt mit der Planung und Errichtung der ersten Brucknergedenkstätte in Linz, der „Brucknerstiege“.

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Sonntag // 16. Dezember 2018 // 16:00 Uhr        

Markus Stepanek, Orgel

Walter Müller liest eigene Texte

Markus Stepanek, geb. 1969 in Salzburg; Musikstudium an der Musikhochschule „Mozarteum“ in Salzburg; diplomierte in den Fächern Chorleitung, Klavier und Pädagogik; 1993 Sponsion zum Magister artium mit einer wissenschaftlichen Arbeit über die Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven; prägende Lehrer waren u.a. Edgar Krapp, Elisabeth Ullmann-Biegenzahn und Walter Hagen-Groll; 1998 Konzertdiplom für Orgel mit Auszeichnung; Organist an der Salzburger Franziskanerkirche; Chorleiter, Pianist und Musikpädagoge mit Unterrichtstätigkeit am Salzburger Musikschulwerk; Leiter des Kirchenchores in seiner Heimatgemeinde Kuchl.

Walter Müller, geb. 1950in Salzburg; Schriftsteller mit Leib und Seele; schreibt Romane (z. B. „Die Häuser meines Vaters“ 2003; „Schräge Vögel“. Blog-Roman 2007; Kleine Schritte2010) Erzählungen und Gedichte (z.B. „Engel, Engel scharenweise. Geschichten und Gedichte zum Advent“ 2002) Essaysund Glossen, Theaterstücke, Hörspiele, Krimis, Kindermusicals und Kinderlieder; 1990–1997 RauriserDorfschreiber („Rauriser Haus- und Lesebuch“ 1997); zahlreiche Lesungen und Workshops im Land Salzburg, Berlin, Bremen, München, St. Gallen und Tallin; seit etlichen Jahren Trauerredner: mehr als 200 Reden, 23 von ihnen gesammelt in „Wenn es einen Himmel gibt…“ (2012).

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Sonntag // 23. Dezember 2018 // 16:00 Uhr        

Sabine Brunmayr, Orgel

Thomas Brunmayr, Tuba

Sabine Brunmayr, Matura 2005 am Adalbert Stifter Gymnasium in Linz; 2009 absolvierte sie das Bachelorstudium Orgel bei Prof. Brett Leighton an der Anton Bruckner Privatuniversität und 2011 das Masterstudium, beides mit Auszeichnung; Schwerpunktstudium für Cembalo bei Prof. Brett Leighton und Prof. Jörg Halubek; 2011 Stipendium des Fördervereins UNISONO der ABPU; Erster Preis beim H.I.F. Biber-Wettbewerb 2011 mit dem „Schwanthaler Trompeten Consort“; Preisträgerin des Georg- Muffat Orgelwettbewerbs 2010; Teilnahme an Meisterkursen bzw. Workshops u.a. bei Louis Robillard, Ben van Oosten, Ton Koopman, Tini Mathot, Augustade Campagne, Andrés Cea Galán, Lorenzo Ghielmi,Jörg-Andreas Bötticher und Rudolf Lutz; 2015 Absolventin des Bachelorstudiums Diatonische Harmonika bei Prof. Anton Gmachl am Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung; Lehrerin im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk.

Thomas Brunmayr; geb. in Vöcklabruck; erster Tubaunterricht an der Landesmusikschule Attnang-Puchheim bei Walter Krempl; mehrmaliger 1. Preisträger in der Solo- und Ensemblewertung beim Wettbewerb „Prima la Musica“; Studium Konzertfach Tuba bei Wilfried Brandstötter an der Bruckneruniversität Linz, Diplom mit Auszeichnung; während der Studienzeit ständiger Substitut des Brucknerorchesters Linz unter Dennis Russel Davies; seit der Spielzeit 2009/2010 Praktikant und im Anschluss daran Substitut an der Oper Frankfurt unter GMD Sebastian Weigle; Gast in vielen deutschen Orchestern und Opernhäusern (z. B. Bayerische Staatsoper München, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Münchner Philharmoniker, SWR Symphonieorchester Stuttgart, NDR Hannover, Düsseldorfer Symphoniker, Stuttgarter Philharmoniker, Staatsphilharmonie Nürnberg, Rundfunkorchester München, Ensemble Modern Frankfurt); spielte unter Dirigenten wie z.B. Valery Gergiev, Christoph Eschenbach, Kirill Petrenko, Marek Janowski, Herbert Blomsted, Nikolaj Znijder, Juraj Valcuha und Manfred Honeck; Mitwirkung bei großen Festivals (z.B. Berliner und Wiener Festwochen, BBC Proms London, Ludwigsburger Festspiele); seit der Spielzeit 2012/13 Tubist im Staatsorchester Stuttgart/Staatsoper Stuttgart; seit 2014/15 Lehrbeauftragter für Kontrabasstuba an der Musikhochschule Stuttgart.

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